Im Kontakt mit unseren Bürgermeistern

als BI wurden wir von verschiedenen Seiten auf einen Brief angesprochen, den wir vom Samtgemeindebürgermeister erhalten haben. Da wir finden, dass einige Punkte in diesem Schreiben fraglich und diskutabel sind und einen an uns adressierten Brief nicht ohne Rücksprache veröffentlichen wollten, wollten wir die fragliche Punkte erst in einem gemeinsamen Gespräch erörtern.

Um die fraglichen Punkte zu klären sind wir nun auf die Bürgermeister Krause und Nottorf zugegangen. Wir suchen das Gespräch vorrangig auf Grund von Briefen mit „beleidigenden und unangemessene  Inhalten“, die bei den Bürgermeistern seitens der BI eingegangen sein sollen. 

Um diese Punkte in persönlichen Gesprächen zu klären und da wir uns als BI ausdrücklich von beleidigenden Briefen distanzieren, haben wir uns an beide Bürgermeister gewandt und um Gespräche gebeten. 

Wir als BI haben ausschließlich den von uns auf Facebook und auf der Homepage veröffentlichten Brief verschickt. Der von uns formulierte Brief ist deutlich, aber nicht “unter die Gürtellinie”, wie uns vorgeworfen wird.

Beide äußerten ihren Unmut auf unterschiedliche Weise:Der von Samtgemeindebürgermeister Krause an die BI gesandte Brief ist offensichtlich nicht nur an uns als BI gegangen, sondern einem grösseren Personenkreis zugänglich gemacht worden, das hören wir aus unserem Umfeld, von Personen die den Brief direkt aus Salzhausen erhalten haben. Deshalb veröffentlichen wir ihn nun auch hier.

Ebenfalls hören wir, dass Bürgermeister Nottorf zwar einzelne Personen im Dorf anspricht und seine Sicht der Dinge darstellt, aber ein direkter Gesprächstermin zwischen ihm und uns wurde von der BI angestossen.

Das bedauern wir im Sinne eines angemessenen und fairen Meinungsaustausches sehr, wir stellen uns den Umgang mit einer solchen Situation etwas anders vor.

Umso mehr freuen wir uns aber, in den nun vereinbarten Terminen am kommenden Freitag sowie kommenden Mittwoch ihre Sicht der Dinge persönlich und nicht über Dritte zu erfahren. 

Sollten tatsächlich von Personen außerhalb der BI unangemessene Briefe versandt worden sein, stehen wir natürlich zur Vermittlung und zur Schlichtung bereit, da wir sehen, dass die aktuelle Situation nur durch ein starkes Miteinander gelöst werden kann. Beleidigungen oder eine gezielte Diskreditierung sind hier sicher nicht zielführend

12.05.2021

https://www.facebook.com/groups/828258268093195?locale=de_DE

Ein Gedanke zu „Im Kontakt mit unseren Bürgermeistern

  • Mai 13, 2021 um 10:48 am
    Permalink

    Ich bin auch gegen die geplante wirtschaftliche Ausbeutung unserer Naherholungsgebiete.
    Ich möchte auch nicht, das unser Aubach irgendwann kaum noch Wasser führt. Das hätte fatale Folgen für uns alle, insbesondere für die Landwirtschaft.

    Da es in Deutschland eine direkte Beteiligung von Bürger*innen an politischen Entscheidungen kaum gibt, bleibt hier nur ein Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene, für die möglichst viele Unterschriften erforderlich sind. Im Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz § 32 ist das Bürgerbegehren geregelt. Mit einem Bürgerbegehren kann beantragt werden, dass Bürgerinnen und Bürger über eine Angelegenheit ihrer Kommune entscheiden. Das sollte die BI in diesem Fall auch anstreben.
    Bürgerinformationsveranstaltungen sind eine sehr schöne Sache für Behörden- und kommunale Volksvertreter. Aber wer entscheidet über Einwände von Bürgern? Nicht die Bürger, sondern Behörden und Volksvertreter. Und wenn es um wirtschaftliche Interessen geht, wissen wir alle, wie das endet. Dann werden die Einwände mit teilweise fadenscheinigen Begründungen vom Tisch gewischt.

    Der VSR-Gewässerschutz e.V. hat sehr interessante Informationen zum Thema Beeinflussung des Grundwassers durch Auskiesung (Ausbaggern des Kiesvorkommens). Hier der Internet-Link für alle Interessierten: https://www.xn--vsr-gewsserschutz-wqb.de/mitmachen/aktiv-in-bi-s/gegen-auskiesung/ .

    Hinsichtlich der Renaturierung der ausgebaggerten Trockenflächen oder Baggerseen hätte ich auch gerne gewusst, ob die Aufwendungen hierfür von den zuständigen Behörden einmal durchkalkuliert worden sind und ob die Firma Lütchens hierfür Rückstellungen gebildet hat, die treuhänderisch zweckgebunden verwaltet werden. Vielleicht hat jemand eine Antwort hierzu.

    Antwort

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