es gibt Aufkleber!

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28.04.2021

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6 Gedanken zu „es gibt Aufkleber!

  • Mai 3, 2021 um 6:44 am
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    Bezüglich des heutigen Zustands des Kiesabbaugebietes in Tangendorf habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Ich meiner Erinnerung gab es bei der Genehmigung des Kiesabbaus einen Stufenplan. Der sah vor, dass das Gebiet in drei Abschnitten abgebaut wird. Nachdem mit dem zweiten Abschnitt begonnen wurde, sollte der erste wieder “zurückgebaut” werden. Wie das genau aussehen sollte, weiß ich nicht mehr. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, aufforsten oder den ehemaligen Zustand, Ackerfläche auf einem tieferen Niveau, wieder herzustellen. Wir befinden uns heute mindestens schon im weit fortgeschrittenen zweiten Abschnitt. Auf dem Gebiet des ersten Abschnitts kann ich aber noch keinen systematischen Fortschritt der Renaturierung erkennen, es sei denn, man hat sich die Landschaft von Verdun nach dem 1. Weltkrieg als Vorbild genommen. Hier hätte ich gern mal die Ausreden der Verantwortlichen gehört.

    Antwort
    • Mai 3, 2021 um 9:48 am
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      wenn Du noch irgendwo Unterlagen von damals hervorzaubern könntest oder jemanden kennst, der vielleicht so etwas aufgehoben hat, wäre das toll! Wir suchen fieberhaft danach!

      Antwort
  • Mai 3, 2021 um 7:37 am
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    Liebe Freunde der Landschaften in der Nordheide,
    als großer Natur- freund und Schützer kann ich dieser Aktion ausnahmslos NICHT zustimmen. Sieht man sich ehemalige Tagebaugebiete in Sachsen an, die seit 30 Jahren im Renaturierungsprozess sind, ist dort die Natur vielfältiger und artenreicher geworden als je zuvor.
    Plötzlich gibt es dort wieder Bienenfresser und andere Höhlenbrütende Vögel, die die Abbruchkanten als Brutplatz benötigen. Es entstehen kleine Niedermoore, Teiche, undurchdringbare Hecken und Wälder in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft.
    Die Initiative sollte eher so aussehen, daß man dafür sorgt, dass die Menschen hinterher von der Aus-sandung/-kiesung profitieren mit Rad- und Wanderwegen, Abenteuerspielplätzen für Kinder, Naherholung etc.
    Die Ökosysteme eines ehemaligen Tagebaus der gut in die Renaturierung überführt wurde ist 1000 mal wertvoller als ein Feldgehölz.

    Bei Bedarf können sie mich gerne als Experten für derlei Fragen kontaktieren.

    Antwort
    • Mai 10, 2021 um 1:12 pm
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      Sehr geehrter Herr Ingvar Grebe,

      Ihre Überlegungen sind durchaus interessant, jedoch kann ich die Argumentation nicht nachvollziehen, was insbesondere die angesprochenen Renaturierungsprozesse betrifft, denn solche sind meiner Kenntnis nach bisher hier nicht existent.

      Abgesehen davon dürfte Ihnen als Naturfreund und Schützer geläufig sein, dass die beurteilungsrelevanten Randbedingungen in Sachsen nicht annähernd zu vergleichen sind mit den aktuellen Gegebenheiten im hiesigen Raum.

      Es ist sicherlich als postitiv zu vermerken, dass in Sachsen wieder Bienenfresser und andere höhlenbrütende Vogelarten eine neue Heimat gefunden haben und dass dies auch mit den von Ihnen angespprochenen Renaturierungsprozessen in Einklang steht. Eine solche Situation haben wir jedoch im hiesigen Raum nicht und es geht auch nicht um eine vergleichbare Bewertung von Renaturierungsmaßnahmen mit einem “Feldgehölz”.

      Es ist mir auch nicht bekannt, dass durch den jetztigen Betreiber der Kiesgrube die beabsichtigte Erweiterung irgendwann umfunktioniert werden soll zu einem Freizeit-und Urlaubsgebiet und welche finanziellen Mittel dann dafür zur Verfügung stehen würden.

      Hier geht es eben nicht in erster Linie um eine Hotline, wie “Der Tagebau geht, die Natur kommt”.

      Allein schon unter dem Gesichtspunkt eines allumfassenden Naturschutzes ist eine solche “Planung” sicher nicht nachvollziehbar und in Einklang zu bringen.

      Tatsächlich sind die Negativfolgen für das Ökosystem ex ante noch nicht einmal ansatzweise absehbar.

      Meine Erfahrungen aus einer mehr als 50 Jahren beruflichen Tätigkeit in einer verantwortungsvollen Position als Sachverständiger haben mir leider immer wieder vor Augen geführt, dass als eilig deklarierte Entscheidungen fast immer zum Nachteil der Betroffenen waren, deren Zustimmung man einforderte, was a priori auch hier beachtenswert sein dürfte.

      Es grüßt Sie
      auf das Herzlichste

      Dipl.-Ing. Harald Rasche (VKS)

      Antwort
  • Mai 3, 2021 um 1:20 pm
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    Eine Anmerkung an Ingvar Grebes Vorschlag:
    Warum 30 Jahre warten, 30 Jahre Staub und LKW-Verkehr? Was machen wir in der Zwischenzeit? Warum die Fördermittel von heute für eine ‘Copy-Paste’ Planung für in 30-40 Jahren ausgeben, wenn die Mittel heute im Hier und Jetzt besser genutzt werden können.
    Wie soll in 30-40 Jahren bei sinkendem Grundwasserspiegel ein Moor entstehen können?
    Schauen Sie sich mal die JETZT stillgelegten/brachliegenden Abbauräume an.
    Ich möchte diese nicht mit unserer Wald-, Wiesen, Auestruktur tauschen wollen.

    Antwort
    • Mai 10, 2021 um 1:38 pm
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      Hallo, Herr Michael Heritsch,

      Ihre aufgeworfener Fragen zu dem Kommentar von Herrn Grebe sind selbstverständlich auch von vitalem Interesse. Was hier und heute von Interesse wäre, ist deshalb primär entscheidungserheblich.

      Sie fragen abschließend:”Wie soll in 30 – 40 Jahren bei sinkendem Grundwasserspiegel ein Moor entstehen können?”

      Ich war mit Ihnen auch auf eine Antwort wissbegierig und habe mich im Internet kurz wie folgt informiert (NABU): “Das Wachstum ist mit rund einem Millimeter pro Jahr äußerst langsam.

      Für den Aufbau eines zehn Meter mächtigen Torfkörpers braucht ein lebendiges Moor somit 10.000 Jahre.

      Der Verbreitungsschwerpunkt von Hochmooren liegt in Deutschland in Niedersachsen.

      Jedoch ist dort mittlerweile durch Eingriffe des Menschen nur noch ein bis zwei Prozent der ursprünglichen Moorfläche intakt. Niedermoore finden sich insbesondere im Nordosten Deutschlands. Allein hier liegt der Anteil von entwässerten Mooren bei mehr als 95 Prozent.

      Erfreulich war Ihre abschließende Erkenntnis:”Ich möchte diese nicht mit unserer Wald-, Wiesen, Auestruktur tauschen wollen.” Da stimme ich Ihnen voll zu!

      Mit besten Grüßen
      aus Tangendorf

      Harald Rasche (VKS)

      Antwort

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