Neuste Häppchen aus der Gerüchteküche

Lachen oder Weinen?

wer keine Argumente zur Hand hat, greift schon mal zu Mitteln wie Sachbeschädigung und Verleumdung. 

Oder zu kleinen Schikanen und persönlichen Nickeligkeiten.

Gut, dass wir nicht empfindlich sind, aber sprachlos macht uns das, was wir hier und da aufschnappen, bisweilen schon.

Je weniger Argumente gegen unsere Forderungen möglich sind, desto mehr Verleumdungen und Falschaussagen machen im Dorf die Runde- Verursacher unbekannt, aber vermutlich aus dem Kreise der ewig Gestrigen, die keine neuen Ideen und Entwürfe für unsere Zukunft haben, sondern das Gestrige als das Richtige beschwören. 

Wir können dazu nur sagen: falsch gedacht!

Richtig gedacht wäre: Kiesabbau im Wald stoppen, Nassabbau verweigern, Grundwasser schützen, FFH- Gebiete sichern und pflegen.

De facto hat bis heute niemand unsere Zahlen und Erkenntnisse widerlegt.

Noch hat irgendjemand gegen uns geklagt.

Die Fakten der BI stehen für sich!

Ihr kennt uns inzwischen ganz gut. Wir suchen die Öffentlichkeit und munkeln nicht im Dunkeln vor uns hin.

Wenn ihr Fragen habt, stellt sie an uns! 

Wenn euch etwas komisch oder unmöglich vorkommt, konfrontiert uns damit unter

fragt@dieaue.de

Wir stehen immer für einen offenen und ehrlichen Dialog zur Verfügung und werden deshalb an dieser Stelle unter dem Punkt “Fragen und Antworten” in loser Folge die Gerüchte vorstellen, von denen wir gehört haben- und sie richtig stellen. 

Damit ihr so gut wie möglich informiert seid!

https://www.facebook.com/groups/828258268093195?locale=de_DE

Wichtige Veranstaltung!

Hier gibt es noch einmal eine gute Möglichkeit, sich vor den Wahlen umfassend zum Thema zu informieren und Fragen zu stellen.

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, im Rahmen einer Begehung des Abbaugebietes sowie eines Bürgergesprächs, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Eine kompetente Talk-Runde von Kreis- über Land- bis Bundestag und Umweltexperten freut sich auf eine anregende Diskussion mit uns allen.

Wir sehen uns um 18:30 im Schützenhaus Tangendorf.

Und nicht vergessen: Noch haben wir die Wahl!

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Bürgerinitiative ProAuetal in Wulfsen

Seit Anfang August 2021 haben wir Unterstützung bekommen, Mitbürger aus Wulfsen sind aufgestanden und haben beschlossen, eine eigene Bürgerinitiative zu gründen, um ihre Nachbarn im Dorf noch präziser darüber informieren zu können, was der erweiterte Kiesabbau für sie bedeutet. Angela Schneider, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative ProAuetal- Wulfsen schreibt dazu:

Wulfsens Herzstück – die Aueniederung – ist bedroht. Die BI ProAuetal setzt sich deshalb für den Erhalt des Waldes zwischen Wulfsen und Tangendorf ein, weil der Wald ein wahrer Wasserkünstler ist.* So bildet er ein natürliches Schutzschild gegenüber Extremwetterbedingungen. Bei Starkregen kann er enorme Mengen Wasser aufnehmen. Im Wald bleibt es angenehm kühl, wenn im Dorf die Hitze steht. Mit seiner schattenspendenden Funktion bildet er eine schützende Pufferzone für die Feuchtgebiete,  einen einzigartigen Raum für Biodiversität und dient als CO²-Speicher.*

Wir , die BI möchten Einblicke verschaffen, die Menschen in Wulfsen aufrütteln, die politischen Aussagen in Bezug auf die Kiesabbaupläne ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Denn jeder Meter weiteren Vordringens in den Wald zerstört wichtige klimarelevante  Naturkreisläufe.

Kiesabbau ja, aber in weniger sensiblen Gebieten! Dieses Wahljahr wird also entscheidend. 

  • Quelle: Peter Wohlleben „Der lange Atem der Bäume“

Wir freuen uns über die Verstärkung und einen Dialog mit engagierten Partnern unserer Nachbargemeinde!

Kontakt:  wulfsen@proauetal.de,

Webseite (im Aufbau):

 www.proauetal.de

Facebook:

https://www.facebook.com/groups/2677419235883853

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Vandalismus oder freie Meinungsäußerung?

Wer keine Argumente hat, greift dann eben zu Gewalt.

So geschehen in der Nacht von Samstag auf Sonntag.Jemand hat unsere “Infotür” an der Wulfsener Strasse zerstört und umgeworfen.

So etwas bringt uns nicht aus der Ruhe und wir werden selbstverständlich alles wieder so herrichten, dass jeder Interessierte sich dort informieren kann.

Weil uns die Argumente nicht ausgehen.

Wir suchen auch lieber den Dialog.

01.August 2021

Unsere “Infotür”, Informationsquelle für alle Interessierten wurde des nachts mutwillig zerstört
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Ortstermin…..

mit Gerhard Schierhorn, Bürgermeister der Gemeinde Hanstedt und Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide e.V. (IGN)

Wir haben ein gutes Gespräch geführt und sehen uns bestätigt darin, dass der Nassabbau für das Wassermanagement des ganzen Gebietes um uns herum sicherlich Konsequenzen hat und natürlich damit auch für die Sumpflandschaft des Pferdebaches und der Aue.

Danke für die gute und kompetente Unterstützung!

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Solidaritätsadresse

Unsere Gedanken und Herzen sind in diesen Stunden und Tagen bei den zahllosen Todesopfern, Trauernden und Geschädigten der Flutkatastrophe im Süden und Westen Deutschlands. 

Das menschliche Leid wird nicht wieder gut zu machen sein und die Milliarden, die der Wiederaufbau kosten wird, wären besser vorher in Klimaschutz und Zukunftstechnologie geflossen.

Aber die Klimakrise wird immer noch von der Politik- auf allen Ebenen- nicht ernst genommen. 

Es ist so, als wollte man mit dem Handfeuerlöscher einen Waldbrand bekämpfen. 

Klimaschutz fängt im Kleinen an und wir müssen uns gerade auch hier vor Ort dafür einsetzen. Ohne Wenn und Aber. Hier reicht nicht „Tempo machen“ (Zitat Armin Laschet am 15.07.2021) sondern Highspeed und zwar durchgehend und nicht als Parole in zerstörten Gemeinden, die dann wieder vergessen wird.

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Veranstaltung der Samtgemeinde 09.06.2021

Es war spürbar, dass ihr alle euch große Sorgen um unsere Zukunft hier in unseren Dörfern macht. So wie wir. Daher haben wir euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Torben Ziel, Vertreter des Landkreises, hat auf Nachfrage des Moderators, Herr Wilken bestätigt, dass der Landkreis auf eine Anfrage der Samtgemeinde und der Gemeinden hin aktiv wurde. Die Behauptung der Samtgemeinde, es gäbe keine Möglichkeit der Einflussnahme durch die Gemeinden ist also schlicht falsch. Das ganze Verfahren startet jetzt, weil aus den Gemeinden heraus im Interesse der Fa. Lütchens der Landkreis um Prüfung der Änderung gebeten wurde.

Es stimmt schon, dass der Landkreis am Ende die Entscheidung fällt. Bei einer Änderung des RROPs müssen aber alle Stimmen gehört werden, da jeder ein Recht auf Einsprucherhebung hat! 

Im ROP des Bundes steht explizit, dass in einem öffentlichen Verfahren alle Ebenen – von der Kommune bis zum Kreis – befragt und ein Stimmungsbild eingeholt werden muss. Das bedeutet für uns: Wenn unsere Gemeinderatsmitglieder den Antrag durchwinken, weil sie meinen, eh keine Entscheidungsmacht zu haben, entsteht der Eindruck bei der Samtgemeinde, dass Toppenstedt/Tangendorf dem Antrag zustimmt. Und so wird es dann die Samtgemeinde auch an den Kreis weitergeben. Deshalb fordern wir unsere Gemeinde- und Samtgemeinderatsmitglieder auf, „Nein“ zu dem Antrag zu sagen!

Jörg Knaack, Landschaftsarchitekt und Begleiter der Abbaupläne der Firma Lütchens, hat in seiner Präsentation ein paar Beispiele für „gelungene“ mögliche Renaturierungsmaßnahmen gezeigt: Eine brachliegende Magerwiese oder ein Industriegebiet  wie zwischen Garstedt und Neu- Garstedt schwebt nicht nur der Fa. Lütchens und ihren Landschaftsplaner vor, sondern auch der Naturschutzbehörde. Da stellt sich natürlich eine weitere brennende Frage die wir nicht beantworten können: soll das der Ersatz für unseren schönen Wald sein? Oder vielleicht doch, wie auf der eindrucksvollen Karte aus dem Vortrag von Herrn Knaack, der mit der Firma Lütchens zusammenarbeitet: ein riesiger Baggersee? (Siehe: https://www.salzhausen.de/portal/seiten/dialogverfahren-rohstoffgewinnung-909000431-20190.html) Oder beides? Baggersee UND Industriegebiet? 

Und was passiert unter diesen Umständen mit dem Naturschutzgebiet Pferdebach und Auetal? Der Abbau im jetzt vorhandenen Areal soll vertieft werden und dann wird das Wasser fließen: Was für Auswirkungen die Störung des Wasserhaushaltes durch den Nassabbau und der fehlende Wald auf die Bodenbedingungen im Naturschutzgebiet haben, kann man sich ausmalen. Übrigens: was bisher an Renaturierungsmaßnahmen in der vorhandenen Grube unternommen wurde, wird dann wohl wieder zerstört. Wann unter diesen Bedingungen überhaupt ein Zaun wegkommt und wir wieder Zugang zur Landschaft haben, ist sehr fraglich.

Und hier fassen wir noch einmal die Ausgangssituation zusammen: der restliche Wald zwischen Wulfsen und Tangendorf soll im Trocken- und Nassabbau verschwinden und zusätzlich sollen in Wulfsen und Garstedt neue Abbaugebiete entstehen. Dazwischen die Aue und der Pferdebach, die als FFH- Schutzgebiet (Flora- Und Fauna- Habitat) streng geschützt sein sollten.

Vor 22 Jahren, als der Sandabbau für die Firma Lütchens an der damaligen Bürgerinitiative mehr oder weniger vorbei genehmigt wurde, gab es vier Versprechen

  1. Keine Bauschutt-Zertrümmerungsanlage.
  2. Der Abbau ist nach ca 20 Jahren beendet
  3. Der Wald wird nicht angetastet (Lütchens hatte den Abbau dort schon damals beantragt)
  4. Es wird in drei Schritten aufwändig und unter Aufsicht der Behörden fachgerecht renaturiert.

Heute schauen wir zurück und sehen, dass wenig Verlass auf Versprechen ist.Wir haben über 20 Jahre lang still gehalten, kein Wort darüber gesagt, als die Heide- und Brachlandschaft ausserhalb des Dorfes mehr und mehr zu einem abgesperrten Mondkratergebiet verkam.

Wir haben uns nicht gewehrt, als dann auf einmal doch die Zertrümmerungsanlage unser Dorf beschallte.

Wir ziehen die Köpfe ein und schweigen immer noch, wenn schwer beladene und schlimmer noch: leere Kieslaster im Minutentakt durch unser Dorf donnern- sie haben keine Zeit für Rücksicht auf Fussgänger, denn es wird im Akkord gefahren.

Nein, wir haben nichts gegen Kiesabbau. Aber wir alle gemeinsam werden dafür sorgen, dass mit uns geredet wird, wenn es um die Konditionen geht, wie der Abbau von statten geht und was getan werden muss, damit er umwelt- und menschenverträglich ist.

Nun kommt es drauf an! Bürger*innen, Einheimische und Zugezogene, Gemeinderät*innen und Bürgermeister*innen, ja auch ihr Sachbearbeiter*innen in den Behörden: Ihr könnt in die Geschichte unserer Dörfer eingehen als die Generation, die vorbildlich unseren Wald, das benachbarte Naturschutzgebiet und damit auch das Weltklima beschützt hat. Was gibt es Ehrenvolleres im Jahr 2021?

Was wir fordern:

  • Der Wald bleibt voll umfänglich erhalten
  • Das FFH- Gebiet soll geschützt und gepflegt werden
  • Kein Zentimeter mehr Abbau als 2017 genehmigt
    1. nicht in der Länge, 
    2. nicht in der Breite 
    3. und schon gar nicht in die Tiefe
  • Kein Nassabbau irgendwo.
  • Die Grundwasserversorgung darf nicht gefährdet werden
  • Sofortige Renaturierung der bereits abgebauten Flächen
  • Der Zaun muss weg
  • Zur Kiesgewinnung sollen ausschließlich Gebiete erster Ordnung in Betracht kommen

Dieser Verantwortung sollte sich auch die Firma Lütchens stellen und ihren Antrag zurück ziehen.

Ihr als Wählerinnen und Wähler könnt bei der anstehenden Kommunalwahl für Kandidat*innen stimmen, die sich für unsere gesellschaftlichen Klimaziele einsetzen und hier vor Ort eine klare Ablehnung der geplanten neuen Kiesgewinnungsflächen vertreten.

In diesem Sinne: Eure Freund*innen des Waldes und der Aue

https://www.facebook.com/groups/828258268093195?locale=de_DE

Starker Auftritt gefragt!

Liebe Mitstreiter,

wir hoffen, bei der Online- Veranstaltung, zu der die Firma Lütchens mit unseren Bürgermeistern am Mittwoch einlädt, einen starken Auftritt zusammen mit euch zu haben!

Stellt die Fragen, die euch auf der Seele brennen, egal ob im Chat oder auf einem „white board“. Je mehr mehr, desto besser.

Fragt, was aus eurer Lebensqualität wird, wenn wir unser umzäuntes Dorf nicht mehr verlassen können, wenn es keinen Wald mehr gibt, der unsere Luft säubert.

Fragt, was aus dem Wert eurer Immobilien, für die ihr euch verschuldet habt, werden soll, wenn nichts mehr von der Qualität des Naherholungsgebietes übrig bleibt.

Fragt, wie ihr euren Kindern die Natur nahebringen sollt, wenn es keine mehr gibt.

Erzählt wie es euch geht- dass ihr aufs Dorf gezogen seid, um in Ruhe zu leben und eure Kinder gross zu ziehen und was es für euch bedeutet, wenn den ganzen Tag die Laster euch zudröhnen.

Macht eure Betroffenheit deutlich.

Je klarer ihr demonstrieren könnt, dass es euch als Individuen trifft, wenn die Landschaft um unsere Dörfer herum zerstört wird, desto besser.

Zeigt euch als mündige Bürger/Innen und wehrt euch.

Appelliert an das Verantwortungsbewusstsein unserer Gemeindevertreter und macht ihnen klar, dass wir uns nur durch ihr „nein“ unterstützt fühlen.

Hier noch mal der link, für alle, die noch nicht angemeldet sind:

https://www.salzhausen.de/portal/meldungen/ankuendigung-online-informationsveranstaltung-zu-den-planungsabsichten-der-firma-luetchens-zur-rohstoffgewinnung-909004346-20190.html?rubrik=9000030&vs=1&fbclid=IwAR29vBhLj4nxMZEyQ-Fj3pINCjIcnefvTjhtxQm8u_Rbi5dBa9mDuYPZ0AQ

https://www.facebook.com/groups/828258268093195?locale=de_DE